Der Wunsch nach Frieden

Was Biolandbau beitragen kann

Welternährung
ETH Zukunftsblog | 16.11.2017
Bodenverschleiss, Überdüngung, Pestizide  – die intensive Landwirtschaft produziert lebensfeindlich. Biologischer Landbau wird oft als Ausweg genannt. Doch kann Bio tatsächlich die Welt ernähren  – und wäre das ein umfassend nachhaltiges Ernährungssystem?

Die Aufgabe fordert: Im Jahr 2050 geschätzte 10 Milliarden Menschen ernähren mit möglichst wenig Umweltschäden. Fragt sich nur, was «die Welt ernähren» genau heisst. Heute bedeutet das im globalen Schnitt 2850 produzierte Kilokalorien pro Kopf und Tag [1] mit einem hohen Anteil tierischer Proteine  – und einer Wegwerfquote von rund 30 Prozent. Prognosen für 2050 gehen gar von täglich 3070 Kilokalorien pro Kopf aus. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt nehmen drastisch zu.

Macht das Sinn?

Nein. Diese Mengen sind so absurd hoch, dass enorm viel Raum für Verbesserung besteht. Und sie zeigen: Es gibt definitiv nicht zu wenig zu essen. Wir haben Probleme mit der Verteilung, doch dies sei hier nicht weiter betrachtet.

Man stelle sich stattdessen vor, wir produzierten diesen Drittel nicht für die Mülltonne, und verwendeten nicht 40 Prozent der globalen Ackerfläche für die Futtermittelproduktion, nur um den hohen Fleischkonsum zu decken. Welche Kapazitäten und Ressourcen das freilegen würde!

Genau dieses brachliegende Potenzial müssen wir nutzen, wollen wir 2050 die Menschheit nachhaltig ernähren. Und darin liegt auch der Schlüssel, wenn die biologische Landwirtschaft zu einem langfristig tragbaren Ernährungssystem beitragen soll. Doch wie meine ich das?

Unvermeidbare Zielkonflikte

In einer soeben in Nature Communications erschienenen Studie [2] unter Federführung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL [3] haben wir verschiedene Szenarien für künftige Ernährungssysteme untersucht. Sollen diese nachhaltig sein, lassen sich Zielkonflikte nicht vermeiden. Zum Beispiel: Biolandbau senkt Stickstoffüberschüsse, schont Böden und ist weniger ökotoxisch, bringt jedoch tiefere Erträge.

Oder: Eine graslandbasierte Tierproduktion steht nicht im Wettbewerb um Ackerland mit direkter menschlicher Ernährung, emittiert aber pro Kilogramm Fleisch mehr Treibhausgase, als wenn die Tiere Kraftfutter fressen. Wie geht man damit um?

weiterlesen auf dem ETH Zukunftsblog, Link siehe unten.

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Quelle: Zukunftsblog
https://www.ethz.ch/content/main/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2017/11/was-biolandbau-beitragen-kann.html

Ein Brief an meine amerikanischen Freunde

Saker
16.09.2017
Vorwort: Während meiner kürzlichen Evakuierung aus Florida hatte ich das Vergnügen, ein paar gute alte Freunde zu treffen (weißrussische Emigranten und amerikanische Juden, die sich jetzt als Amerikaner fühlen und die voll und ganz die offizielle Propaganda über die USA geschluckt haben), die sich ernsthaft als Liberale, Progressive und Anti-Imperialisten betrachten. Es sind nette, anständige und ernsthafte Menschen, aber während unseres Treffens machten sie einige Aussagen, die ihren professionellen Ansichten völlig widersprachen. Nachdem ich diesen Brief an sie verfasst hatte, habe ich erkannt, dass es da draußen noch viele von ihnen geben könnte, die wie ich selbst verzweifelt versuchen, Gutes zu erwecken, aber die die Menschen über die Wirklichkeit eines Imperiums völlig in die Irre führen. Ich teile diesen Brief in der Hoffnung dass er ein paar nützliche Kernthemen für andere liefert, um ihren Freunden und Verwandten die Augen zu öffnen.

Liebe Freunde,

Während unserer Unterhaltung habt ihr Folgendes gesagt:

  • Die USA brauchen ein Militär
  • Einer der Gründe, warum die USA ein Militär benötigen, sind Regime wie das nordkoreanische
  • Die USA haben das Recht, sich außerhalb ihrer Grenzen einzumischen a) aus pragmatischen Gründen, b) aus moralischen Gründen
  • Während des 2. Weltkriegs haben die USA „Europa gerettet“ und das moralische Recht erworben, andere Freunde und Alliierte „zu beschützen“
  • Die Alliierten (UdSSR-USA-Großbritannien) waren den Nazis moralisch überlegen
  • Die Amerikaner haben Friede, Wohlstand und Freiheit nach Europa gebracht
  • Ja, es wurden Fehler gemacht, aber das ist kaum ein Grund, das Recht auf Intervention aufzugeben.

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https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzungen/ein-brief-an-meine-amerikanischen-freunde/
Übersetzung: FritztheCat

Swiss Propaganda Research – eine unverzichtbare Informationsquelle

Swiss Propaganda Research  – eine unverzichtbare Informationsquelle

Seniora.org schätzt das wertvolle Medienforschungsprojekt "Swiss Propaganda Research" und macht seine Leser auf eine Publikation des Projekts aufmerksam, das nun eine neue Internetadresse erhält:

"Unsere Forschungsbeiträge haben seit der Lancierung des Projekts im Frühjahr 2016 insgesamt rund 1.5 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus erreicht, wurden in diverse Sprachen übersetzt (darunter Englisch, Französisch, Norwegisch und Russisch), von mehreren Fachbüchern publiziert oder zitiert (zuletzt im Kompendium „Lügen die Medien?“ des Westend-Verlags (sehen Sie hier: https://www.westendverlag.de/buch/luegen-die-medien/)), sowie in zahlreichen Präsentationen und Vorträgen verwendet.

Zu den Highlights der bisherigen Forschungstätigkeit zählen unter anderem:

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Miko Peled kommt nach Bern und Zürich am 17. und 19. Juni 2017

Miko Peled kommt nach Bern und Zürich am 17. und 19. Juni 2017

Miko Peled

Miko Peled

Miko Peled, Autor von “Der Sohn des Generals”, spricht im Rahmen der Veranstaltung „50 Jahre Sechstagekrieg“, organisiert vom Asien-Orient-Institut, über seinen Vater. General Matti Peled setzte sich nach dem Sechstagekrieg und der völkerrechtswidrigen Besetzung der palästinensischen Gebiete 1967 für Versöhnung und Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ein. Sein Sohn Miko Peled geht zwei Fragen nach: Was habe ich von meinem Vater gelernt? Wie können Israelis und Palästinenser jene Feindschaft überwinden, die täglich Menschenleben fordert?

Zürich: Montag, 19. Juni 2017, 19.00
Universität Zürich (Hauptgebäude), Hörsaal KOL F-101 (in englischer Sprache)
Moderation: Erich Gysling.

Bern: Samstag, 17. Juni 2017, 15.30 Uhr (anschliessend an die GV der GSP)
Kornhausforum, Bern, Kornhausplatz 18

Mehr zum Buch: Der Sohn des Generals

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Nie wieder Krieg! – Delegation für Frieden und Kooperation auf der Krim

Nie wieder Krieg!  – Delegation für Frieden und Kooperation auf der Krim

Krim-Reise mit den Teilnehmern der Delegation für Frieden und Kooperation Willy Wimmer, Andreas Maurer und Erwin Thoma.

Besuch in der Zarenresidenz Yalta, dem Platz der Yalta-Konferenz, am 24. April 2017.

Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg mit dem Sieg über Hitler-Deutschland. Den höchsten Blutzoll dieses Krieges zahlte die Sowjetunion mit 27 Millionen Toten. Als sich das Ende der Nazi-Diktatur abzeichnete, trafen sich vom 4. bis zum 11. Februar 1945 die alliierten Staatschefs Franklin D. Roosevelt (USA), Winston Churchill (Vereinigtes Königreich) und Josef Stalin (UdSSR) in Jalta, um die Nachkriegsordnung Europas gemeinsam zu beschließen. Es wurde bewusst die Sommerresidenz des letzten russischen Zaren Nikolai II. als Ort für diese historische Zusammenkunft gewählt, die auch als „Krim-Konferenz“ oder „Konferenz von Jalta“ in die Geschichte einging.

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Es ist ganz einfach, die Völker in den Krieg zu lügen

Es ist ganz einfach, die Völker in den Krieg zu lügen

Ein Text zum heutigen Tag und zum Nachdenken  – 18. April.

«Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland.

Das ist klar. Aber schliesslich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.

[…] das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.»

(Hermann Göring, 18. April 1946, Nürnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“)

Quelle: Helen Caldicott. Atomgefahr USA.
ISBN 3-7205-2385-3

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Trumps Mission – eine Auswahl seiner Statements während des Wahlkampfs

Trumps Mission  – eine Auswahl seiner Statements während des Wahlkampfs:

5 Min. (englisch ohne Untertitel), Veröffentlicht am 24.10.2016

https://youtu.be/d2s9AV910NY

Those who only listen to the corrupt, insanely biased Main Stream Media are led to believe Trump is crazy and stands no change of winning. Listen to this with an open mind and tell me if you think this is crazy talk. To me, it's the most sane talk around, which is exactly why the entire global establishment is against Trump.

Eine Gegenüberstellung mit Putin’s Mission, Video ab Minute 7 deutsch untertitelt. Ganzes Video 14 Minuten.

https://www.youtube.com/watch?v=Ul8ZLDE_iAo

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Pro Memoria: Essay – Abschied von einem Freund

Pro Memoria: Essay  – Abschied von einem Freund

Dürfen wir den AMERIKANERN, denen wir so viel verdanken, die Gefolgschaft verweigern? Die Geschichte einer Entfremdung, kommentiert von stern-Autor Heinrich Jaenecke.Dieser Bericht aus dem Jahre 2002 hatte mich damals sehr beeindruckt und ich schrieb Herrn Jaenecke eine anerkennende Rückmeldung zu seinem mutigen Text, obwohl der "Freund" auch 1945 kein wahrhaft aufrichtiger Freund war. (ww)

Heinrich Jaenecke*

Ein Trauerfall ist anzuzeigen: der Verlust eines Freundes, vielleicht des besten Freundes, den wir je besaßen. Er war unser Wohltäter, damals, als wir am Boden lagen. Er hat uns, seinen einstigen Feinden, wieder aufgeholfen, er hat uns Schutz gewährt. Er wurde in dieser vaterlosen Gesellschaft zu unserem Übervater. Wir haben zu ihm aufgeblickt und ihn bewundert um seiner Stärke, seiner Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft willen. Er war unser Vorbild in vielen Dingen. Wir haben von ihm gelernt - Toleranz, Demokratie, Menschenrechte. Wir mochten uns sehr. Fast war es so etwas wie Liebe.

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Hände weg von Syrien – Internationale Erklärung

Hände weg von Syrien  – Internationale Erklärung

Wir erheben unsere Stimmen gegen die Gewalt des Krieges und den enormen Druck von Kriegspropaganda, Lügen und einer politischen Agenda, die verwendet werden, um diesen Krieg und jeden der vergangenen Kriege der USA zu rechtfertigen. Wir, die unterzeichneten Organisationen und Einzelpersonen, unterstützen die folgenden „Punkte der Einheit“ und werden als Ad-hoc-Koalition zusammenarbeiten, um zu helfen, die Regimewechsel-Intervention durch die USA, die NATO und ihre regionalen Verbündeten und die Tötung unschuldiger Menschen in Syrien zu beenden.

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Ein Leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung

Ein Leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung

Buch von Reuven Moskovitz

Buch Moskovitz Leben für Gerechtzigkeit

ISBN 978-3-00-049873-2

Seit Mitte der 70er Jahre bereist Reuven Moskovitz Jahr für Jahr Deutschland. Es gibt für ihn „ein Deutschland, das ich liebe," wie er einen Rundbrief im Jahr 1974 überschrieb. Als Jude, der seine Heimat Rumänien verlassen musste, wird er nicht müde, auf die Verantwortung Deutschlands für eine israelische Friedenspolitik, die ihren Namen verdient, hinzuweisen. Reuven Moskovitz ist für unzählige Menschen, die sich für einen gerechten Frieden in Israel/Palästina einsetzen, ein Leuchtturm, an dem sie sich bei ihren oft deprimierenden Bemühungen orientieren können.

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