Die soziale Natur des Menschen

Der Naturforscher, Philosoph und Aufklärer Ernst Haeckel

Eine Kämpferherz für Fortschritt und Bildung
von Dr. Klaus Hofmann (Kulmbach)
  1. Warum uns Haeckel noch heute interessiert

Es gab eine Zeit, in der Hegel und Haeckel verwechselt wurden. Heute passiert das kaum noch. Man kennt beide nicht mehr!

Und doch ist Haeckel (1834 - 1919) ein Mann, der wie kaum ein zweiter dazu beigetragen hat, unser Weltbild zu verändern. Zusammen mit Darwin hat er die Abstammung des Menschen ergründet und insgesamt das Menschenbild  – ob es uns gefällt oder nicht  – auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Haeckel ist der "deutsche Darwin".

Er hat die Evolutionstheorie um wichtige Beiträge bereichert und zu ihrer weltweiten Verbreitung und Anerkennung beigetragen; gegen den Widerstand von Berufsphilosophen und Theologen, die seine Aufklärungsbemühungen auf das heftigste bekämpften (ein Schicksal, das Haeckel mit Ludwig Feuerbach teilte).

Psychologie, Wissenschaft, Bildung, Pädagogik, Schule & Bildung, Kultur, Die soziale Natur des Menschen, Grundlagen, Evolution

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Tierisch gut: Von Fairness und Freundschaft im Tierreich

Sind uns Tiere doch viel ähnlicher, als wir denken?
Film (30 Min.) gesendet am 02.05.2019 bei SRF1 NZZ Format
Die jüngste Verhaltensbiologie revolutioniert unser Bild vom Tier: Statt der instinktgetriebenen Kreatur, die aggressiv ums Überleben kämpft, zeigt sich das Tier bei näherer Betrachtung als Wesen mit durchaus menschlichen Zügen.

Wissenschaft, Bildung, Grundlagen

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Neuerscheinung: "Die Wiederentdeckung des Menschen"

Warum Egoismus, Gier und Konkurrenz nicht unserer Natur entsprechen
Autor: Andreas von Westphalen
Ist der Mensch von Natur aus egoistisch, faul und immer daraus aus, für sich selbst den größtmöglichen Nutzen herauszuschlagen? So lautet zumindest die herrschende Meinung in den einschlägigen Kreisen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. In Die Wiederentdeckung des Menschen zeigt Andreas Westphalen, dass dieses Menschenbild nichts weiter ist als ein Zerrbild der Realität. In seinem erhellenden Buch liefert Westphalen ein reichhaltiges Angebot an guten Argumenten gegen die Besserwisser aus den Chefetagen, den Beraterfirmen und den Stammtischrunden. Lesen Sie hier zum Erscheinen des Buches den aktuellen Kommentar des Autors.

 Buch Wiederentdeckenung des Menschen

Erziehung, Die soziale Natur des Menschen, Genetik, Sozialverhalten

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Mary Ainsworth hat uns gelehrt, unsere Kinder und uns selbst zu verstehen

Am 21. März 2019 jährte sich zum 20. Mal der Todestag von Mary Ainsworth, geb. Salter.
von Klaus und Karin Grossmann*
Zeit-Fragen Nr. 8 v. 26. März 2019
Sie war eine Psychologin aus Toronto, geboren am 1. Dezember 1913 in Glendale, Ohio, USA. 2019 wäre sie 106 Jahre alt geworden. Zwei Zufälle bestimmten ihre wissenschaftliche Karriere, die unser heutiges Wissen und unseren angemessen aufgeklärten Umgang mit unseren Kindern von Grund auf verändert hat. Erstens begleitete sie 1950 ihren Mann Leonard nach London, wo er eine Doktorandenstelle antrat. Mary war Ehefrau, ohne formelle Beschäftigung. In einer Anzeige in der «London Times» inserierte ein gewisser John Bowlby, Psychoanalytiker, eine Forschungsstelle für ein Projekt über Auswirkungen früher Mutter-Kind Trennungen auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Psychologie, Erziehung, Pädagogik, Psychology, Sprachentwicklung, Die soziale Natur des Menschen, Hirnforschung, Kindesentwicklung, Psychiatrie

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Die Zukunft der Menschheit (Auszug aus: „Wie der Mensch zum Menschen wurde“)

Text zum besseren Verständnis der menschlichen Sozialnatur
ausgewählt von Willy Wahl
Am 10. Juli 1976 um 6:53 nordostamerikanischer Ortszeit landete ein kleines, dreifüßiges Raumschiff weich auf der Oberfläche des Planeten Mars.

Nachdem der Staub sich wieder gesetzt hatte und das glatte Metall des Raumschiffes in der Sonne zu glänzen begann, nahmen die wissenschaftlichen Instrumente ihre Aufgabe in Angriff, das Geheimnis des roten Planeten zu erforschen, der so lange Gegenstand menschlicher Neugier gewesen war. Wenn man so will, hatte damit der menschliche Geist das erste Mal seinen Heimatplaneten verlassen und sich auf die Reise zu einem anderen Teil des Sonnensystems aufgemacht.

Ein Triumph des menschlichen Forschergeistes

Das Viking-Projekt, in dessen Verlauf zwei Sonden auf dem Mars landeten, war ein Triumph menschlicher Erfindungskraft und Entschlossenheit. Dieses Unternehmen war der unwiderlegbare Beweis für die unerschütterliche Kraft des menschlichen Intellekts, ein Produkt von Millionen Jahren menschlicher Evolution. Und doch hat uns gerade der Erfolg dieser Weltraumfahrt das gefährliche Paradoxon vor Augen geführt, dem die heutige Menschheit ausgesetzt ist. Intellektuell scheint der Mensch jedwedes Problem mit guter Aussicht auf Erfolg anpacken zu können, gleichzeitig ist er jedoch in erschreckendem Maße unfähig, die einfachsten menschlichen Probleme zu meistern. Es ist geradezu pervers, daß Haß, Vorurteile und Konflikte noch immer in einer Welt existieren, die ihre höchste materielle Vollendung dank der fast unbegrenzten menschlichen Erfindungskraft erreicht zu haben scheint.

Krieg, Wissenschaft, Gewalt, Die soziale Natur des Menschen, Religion, Evolution

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Quelle: Auszug aus „Wie der Mensch zum Menschen wurde“, Richard E. Leakey/Roger Lewin, Hoffmann und Campe 1978, Seiten 240/241

Grundprinzipien aus Sicht der personalen Psychologie

Grundprinzipien aus Sicht der personalen Psychologie

von Dr. Annemarie Buchholz-Kaiser

Es gibt Grundprinzipien der Psychologie und Pädagogik, essentials, die  – weil sie der menschlichen Natur entsprechen  – sowohl beim heranwachsenden Kind zentral sind, im Leben der Familie und in der Schule ihre Gültigkeit haben als auch später in einem gesellschaftlichen Zusammenwirken, das der Stärkung und vollen Entfaltung der Menschen dient und sich an ihrem Wohl orientiert. Wir nennen hier die wichtigsten:

Demokratie, Psychologie, Erziehung, Ethik & Philosophie, Pädagogik, Familie, Kultur, Die soziale Natur des Menschen

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Die Erklärung von Sevilla zur Gewalt (1986)

“Gewalt ist kein Naturgesetz - Biologisch gesehen ist die Menschheit nicht zum Krieg verdammt.“
Im «Internationalen Jahr des Friedens» 1986 wurde von 20 international renommierten Wissenschaftern das «Sevilla Statement on Violence» verabschiedet.
Sevilla, 16. Mai 1986
Bei allen eingehend untersuchten Gattungen wird der Status innerhalb einer Gruppe durch die Fähigkeit zur Kooperation sowie die Fähigkeit, bedeutende soziale Aufgaben für die Gruppe zu übernehmen, erworben. «Dominanz» setzt soziale Bindungen und Vereinbarungen voraus; auch wo sie sich auf aggressives Verhalten stützt, ist sie nicht einfach gebunden an den Besitz und die Anwendung überlegener physischer Kraft. Immer dann, wenn bei Tieren künstlich die Selektion aggressiven Verhaltens gefördert wird, führt dies schnell zu hyperaggressiven Verhaltensweisen dieser Individuen.

Dies ist ein Beleg dafür, dass eine ausschließliche Selektion der Aggression unter normalen Bedingungen nicht vorkommt. Wenn solche experimentell gezüchteten hyperaggressiven Tiere in eine soziale Gruppe eingeführt werden, stören sie entweder deren soziale Struktur oder sie werden vertrieben. Gewalt ist weder Teil unseres evolutionären Erbes noch in unseren Genen festgelegt.

Wir halten es für unsere Pflicht, uns aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen mit den gefährlichsten und vernichtendsten Aktivitäten der Menschheit zu befassen: mit Krieg und Gewalt.

Wir wissen, dass die Wissenschaft ein Produkt des Menschen ist, sie deshalb weder endgültig noch allumfassend sein kann. 

Wir danken der Stadt Sevilla sowie den Vertretern der Spanischen Unesco-Kommission für die Unterstützung unseres Treffens. In Sevilla trafen sich Wissenschafter aus der ganzen Welt, die sich mit dem Thema Krieg und Gewalt beschäftigen.

Psychologie, Medizin, Ethik & Philosophie, Gewalt, Die soziale Natur des Menschen, Evolution, Hirnforschung, Genetik

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Aspekte der menschlichen Sozialnatur

Von Dr. Johannes Schmid, 28. 01. 2007

Die menschliche Sozialnatur konstituiert sich aus folgenden Grundelementen:

  • Die natürliche Soziabilität
  • Die natürliche Lern- und Erziehungsfähigkeit / -bedürftigkeit
  • Die natürliche Beziehungsfähigkeit / -bedürftigkeit

Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Die soziale Natur des Menschen, Grundlagen

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Eckpunkte einer erfolgreichen Erziehung – Wege zu prosozialem Verhalten

Der Titel ist sehr anspruchsvoll und könnte dazu verleiten, die gesamte Erziehungsproblematik darzustellen. Ich möchte mich auf sieben wesentliche Eckpunkte einer erfolgreichen Erziehung und Stärkung von jungen Menschen beschränken, um genügend Raum für einen Dialog zu lassen.

So könnte es uns gelingen, Antworten auf die Frage zu erarbeiten, was braucht ein Kind von klein auf, um die drei Grundpfeiler des Lebens denBeruf,die Liebeund dieGemeinschaftals Erwachsener sinngebend leben zu können.

Wirtschaft, Psychologie, Erziehung, Ethik & Philosophie, Die soziale Natur des Menschen, Kindesentwicklung

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Ergründerin der menschlichen Existenz

Anna-Sapfo Malaspinas erforscht anhand von DNA-Daten die Genese des modernen Menschen.
Nik Walter, Lausanne
12.01.2018
In ihrem noch jungen Forscherleben ist Anna-Sapfo Malaspinas schon weit herumgekommen. Sie war unter anderem auf den Osterinseln, in Brasilien und in Australien  – alles Orte, wo noch indigene Völker leben, die Malaspinas untersucht. Ihre Doktorarbeit schrieb sie in Berkeley (Kalifornien), danach forschte sie vier Jahre in Kopenhagen und zwei Jahre in Bern. Mitte 2017 hat sich der Kreis der in Genf als Tochter griechischer Einwanderer geborenen Weltenbummlerin vorerst (fast) wieder geschlossen: Die 35-Jährige wurde im Mai 2017 als Assistenzprofessorin für Evolutionsbiologe und Bioinformatik an die Universität Lausanne berufen.

So wirblig und vielfältig wie ihre bisherige Karriere als Forscherin ist Anna-Sapfo Malaspinas auch als Person. Sie kann es irgendwie gar noch nicht fassen, dass sie jetzt Professorin ist, sie sprüht vor Ideen, wirkt immer leicht überdreht, findet ziemlich vieles «cool» und lacht häufig während unseres Gesprächs in ihrem kleinen, noch karg eingerichteten Büro im Gebäude Génopode auf dem Campus der Uni Lausanne. Und kaum etwas deutet in dem eher schmucklosen Raum darauf hin, dass sich hier  – und in Malaspinas’ Forschung  – alles um die ganz grossen Fragen der menschlichen Existenz dreht: Woher kommen wir? Wo liegen die gemeinsamen Wurzeln aller heute lebenden Menschen? Wie haben unsere Vorfahren die Welt erobert?

Malaspinas ist keine klassische Paläoanthroplogin, die mit Handschaufel, Kelle und Pinsel im Feld nach fossilen Überresten von Urmenschen buddelt, die alten Knochen dann mit anderen Fossilfunden vergleicht und so den Stammbaum des Menschen zu rekonstruieren versucht. Sie arbeitet vielmehr mit dem Computer. Das Material, das ­Malaspinas untersucht und verarbeitet, sind DNA- respektive Erbgutdaten verschiedener menschlicher Populationen, sowohl von heute lebenden als auch von lange ausgestorbenen.

Wissenschaft, Evolution, Forschung

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Mehr zu Prof. Dr. Malaspinas: https://www.unil.ch/fbm/fr/home/menuinst/communication/nouveaux-professeurs/2017/malaspinas-anna-sapfo.html
Quelle: Tages-Anzeiger
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Ergruenderin-der-menschlichen-Existenz/story/21029837

Warum “Zürcher Schule”?

Votum und Diskussionsbeitrag von Friedrich Liebling an der Arbeitstagung* 1967
von Friedrich Liebling
Gestern in der Diskussion ist etwas vorgefallen, und ich kann nicht umhin, das hier zu erklären. Und zwar auf den Vortrag von Herrn H. hat jemand bezweifelt, dass Bultmann und seine Schüler und die anderen, die sich in Gegensatz zur Kirche stellen und die Bibel in gewissem Sinne reformieren, dass sie das Mittel der Mythologie als etwas Unwahres entfernen wollen, als etwas das nicht stimmt, als bewusste Irreführung darstellen wollen.

Ich möchte dagegen Stellung nehmen. So kann man das nicht machen! Das ist nicht der Fall. Das können wir nicht sagen. Das wäre eine Ungerechtigkeit. Heute ist die Kirche soweit, dass sie ihre Stellung verbessern will. Aber das ist nicht bewusst. Z.B. in der katholischen Kirche ist es so, das ist eine Einheit, und die macht ihre Politik. Im Protestantismus ist es so, dass hier hunderte von Richtungen, Sekten bestehen, Meinungen verschiedener Art. Und die sind nicht gewollt, das ist nicht bewusst, als Irreführung, sondern das ist die Meinung.

Zur religiösen Meinung gehört es, dass sie Auswege suchen, weil sie sich nicht zurechtfinden. So sehen wir nicht nur z.B. die Rudolf-Steinerbewegung und andere philosophische Erklärungen. Die Menschen suchen nach einer Erklärung. Die alte Auffassung über die Religion, die genügt eben dem Menschen heute nicht mehr. Und da er sich nicht ganz befreien kann, sucht er Auswege, legt er die Bibel anders aus. Sie wollen den Mythos entfernen, die Mythologie, und sich eine andere Religion schaffen. Und das wird bei Bultmann und seinen Schülern der Fall sein, dass das eine ehrliche Sache ist. Sie gehen sehr weit; und die Kirche, die offizielle Kirche, kann sich nicht einlassen, nicht so leicht einlassen, auf die Erklärung von Bultmann.

Schweiz, Psychologie, Bildung, Grundlagen

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Revolutionäre Wandlungen im psychiatrischen Denken der Gegenwart

Geschätzte Seniora-Leserin, geschätzter Seniora-Leser,

Zum Neuen Jahr:
Wir werden getreu unserer Überzeugung

«Weil Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden»

(UNESCO Präambel 1945)

auch weiterhin wesentliche wissenschaftliche Beiträge zur Sozialnatur des Menschen veröffentlichen oder wieder in Erinnerung rufen, um dem Gedanken Alfred Adlers zum Durchbruch zu verhelfen:

"Erziehung muss gelehrt und gelernt werden."

Zum Schluss des nachstehenden Textes schreibt der Autor:

“Wie alle großen Pioniere der Tiefenpsychologie hat auch Sullivan die kulturelle Tragweite seiner Befunde hervorgehoben. Er machte bedeutsame Ansätze zu einer »Psychiatrie der Völker» und zeigte darin auf, wie die Menschheit in ihren Kindheitstagen unter dem Eindruck der unbewältigten Daseinsangst jene Verschrobenheiten ihres Gesichtsfeldes erwarb, welche innerhalb der wachsenden Kultur als nationalistische und rassische Verblendung, religiöse und soziale Unduldsamkeit, mangelhaftes gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl in Wirtschaft und Politik, sinnloser Machtwahn usw. auftreten: Auch er hatte, wie vor ihm Sigmund Freud und Alfred Adler, die tiefe Überzeugung, dass die Tiefenpsychologie dazu berufen ist, einer kommenden Menschheit die sinnvolle Realitätsanpassung zu lehren und ihr neue und bessere Formen des Gemeinschaftslebens zu weisen.”

In diesem Sinne widmen wir diesen beeindruckenden tiefenpsychologischen Grundlagentext unseren Lesern, verbunden mit unseren besten Wünschen für ein gutes Neues Jahr 2017!

Margot und Willy Wahl, 31. Dezember 2016

Revolutionäre Wandlungen im psychiatrischen Denken der Gegenwart

Das Werk von H. S. Sullivan und die interpersonelle Psychiatrie, aus der psychologischen Monatszeitschrift “Psychologische Menschenkenntnis” 1965, S. 390  – 397

Dr. Georg Frank, Berlin

Wenn man die Frage aufwirft, in welchem Lande der Welt heute die psychiatrische Forschung die größten Fortschritte zu verzeichnen hat, so denkt man in erster Linie an die Vereinigten Staaten von Amerika: Von dort her kommen heute die wichtigsten und entscheidendsten Forschungsergebnisse, und es kann kein Zweifel mehr daran bestehen, daß die eigentliche Pionierarbeit der Psychiatrie gegenwärtig in den USA geleistet wird.

harry stack sullivan

Harry Stack Sullivan 1892  – 1949

USA, Psychologie, Erziehung, Familie, Kindesentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, Kindererziehung

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"Die neue Völkerwanderung"

KenFM im Gespräch mit: Dr. Asfa-Wossen Asserate ("Die neue Völkerwanderung") Fluchtursachen und Wirkung. Europa steht kurz davor, überrannt zu werden.
Dr. Asfa-Wossen Asserate
Die aktuelle Flüchtlingswelle, die aus dem Mittleren Osten nach Europa schwappt, ist hausgemacht. Wer jahrzehntelang aktiv dabei ist, Diktatoren im Amt zu halten, wer mithilft, demokratische Bewegungen mittels Rüstungsexport im Keim zu ersticken, wer die dafür kassierten Bodenschätze dann als stabilisierenden Faktor für die Region verkauft, muss sich nicht wundern, wenn sich der aufgebaute soziale Druck in den zerfallenden Staaten zu einer Welle der Gewalt hochschaukelt.

Wir führen mit der NATO Ressourcen-Kriege, nur Bombenteppiche machen aus Nationen eben Deto-Nationen und keine Vorzeige-Staaten. Unser Demokratieexport ist in Wahrheit Kolonialismus 2.0. Jeder weiß das, auch wenn die Mainstreampresse stets versucht, Bombenteppiche und Flüchtlingswellen nicht in einen Zusammenhang zu bringen.

Fakten:

Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen können mannigfaltig sein, nur oft sind sie erschreckend simpel. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa braut sich aktuell ein Orkan der Stärke 10 zusammen.

Politik, Europa, Afrika, Wissenschaft, Bildung, Grundlagen

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