Schule & Bildung

Probezeit Vater

Letztes Jahr berichtete uns ein Vater aus Zürich, wie die Gymiprüfung seiner Tochter die ganze Familie in Mitleidenschaft zog. Nun erzählt er von den Strapazen der Probezeit am Gymnasium.
Von Paula Scheidt
Das Magazin N°6– 9. Februar 2019
Am 26. März letzten Jahres kamen die Resultate der Gymiprüfung. Als ich vom Joggen zurückkehrte, traf ich die Mutter eines Mädchens aus dem Quartier. Sie fragte: «Und? Belagerst du auch schon den Briefkasten?» Vorm Haus fischte ich das Kuvert aus dem Schlitz, riss es auf und las: «Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen  …»

Erziehung, Bildungsreform, Pädagogik, Lehrplan 21/PISA, Schule & Bildung

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Knistern im Klassenzimmer

Nur wer Leidenschaft spürt, kann Leidenschaft vermitteln — das gilt in der Schule wie im Leben.
von Carl Bossard
Rubikon 05. 02. 2019
Unterricht lebt davon, dass Menschen zu Menschen sprechen und eigene Gedankenprozesse in ihnen auslösen. Das Digitale hat darum in Schulen seine Grenzen, so wichtig die neuen Medien sind. Menschlichkeit und soziale Fähigkeiten sollten wichtiger sein als Technik. Ein leidenschaftliches Plädoyer des Schweizer Pädagogen Carl Bossard für die Kunst der Pädagogik.

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Die 24 Flugzeugtypen des Dämons

Indien Wie Hindu-Nationalisten die seriöse Forschung bedrohen.
Von Arne Perras, Singapur - Süddeutsche Zeitung
Tages-Anzeiger, 2019-01-12
Als Narendra Modi ans Rednerpult trat, um den 106. «Indian Science Congress» zu eröffnen, lobte der Premier den Forscherdrang der Jugend. Er machte deutlich, wie wichtig wissenschaftlicher Ehrgeiz sei, um das Land voranzubringen. Doch es dauerte nur wenige Stunden, bis sich die Tagung in eine Lachnummer verwandelte. Seriöse Forscher waren sprachlos, als sie hörten, was zwei Kollegen dort auf der Bühne im Namen der Wissenschaft zum Besten gaben.

Psychologie, Diskussionskultur, Indien, Ideologie, Wissenschaft, Schule & Bildung, Religion

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Kampf um die Köpfe im Klassenzimmer

Private ICT-Firmen und internationale Technologiekonzerne drängen in die öffentliche Bildung. Swisscom und IBM bieten Unterricht an und gestalten Elternabende. Das führt zu Fragen.
Von Carl Bossard, 12.12.2018
Journal21 vom 10. Januar 2018
„Jetzt habe ich begriffen, was ein Sandstein ist“, strahlte eine Gymnasiastin mit rotem Kopf und schmutzigen Händen. Der spontane Ausruf zeigt eines: Der Verstand geht auch durch die Hände, oder wie es der Pädagoge und Pestalozzi-Schüler Friedrich Fröbel formuliert hat: vom Greifen (der Hand) zum Begreifen (des Kopfes)  – ein klassischer didaktischer Grundsatz. Die Schülerin bearbeitete einen Stein zum Thema „Erde im Feuer“. Angesagt waren Projekttage mit dem Motiv „Die vier Elemente: Erde –Feuer –Wasser –Luft“.

Carl Bossard
Realität vor Virtualität

Pädagogik, Schule & Bildung, Digitalisierung

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“Dann frage ich halt die Eltern”

Fragen sind das Vorzimmer des Verstehens. Heute aber dürfen Schulkinder ihre Lehrerin oft kaum mehr fragen. So will es ein neues Paradigma. Ein Zwischenruf.
Von Carl Bossard
Journal21 02.07.2018
Unerwartetes vernimmt, wer Kinderärzte (1) reden hört oder mit Schulpsychologinnen und Sozialpädagogen spricht: Sie behandeln in ihrer Praxis immer mehr Kinder mit psychosomatischen Problemen wie Bauchweh und chronischen Kopfschmerzen. Schülerinnen und Schüler leiden vermehrt unter Schulangst, manche zeigen ein auffälliges Verhalten. Die jungen Patienten leiden zunehmend an Beschwerden, für die es keine somatische Lesart gibt. (2)

Schweiz, Medizin, Schule & Bildung, Gesellschaft

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Buchempfehlung: Die Schule ist kein Wirtschaftsbetrieb

Bildung in der Effizienzfalle?
AG „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ GEW Hessen
Erstveröffentlichung 2016
Liebe Leserinnen und Leser! Die hier verschriftlichte Vortragsreihe steht in einer nun mittlerweile längeren Tradition von Initiativen gegen die „Ökonomisierung des Bildungswesens“, die von unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb der hessischen GEW angestoßen und organisiert worden sind. So fand bereits im Wintersemester 2012/13 an der Universität in Marburg eine Vortragsreihe unter dem Titel „Ökonomisierung oder Demokratisierung?“ statt. Der „Marburger Bildungsaufruf“ forderte eine Umorientierung des Bildungswesens, weg von der gegenwärtigen ökonomischen Dominanz, hin zum Wohl aller an Bildung beteiligten Menschen.

Schule Wirtschaftsbetrieb

Bildungsreform, Schule & Bildung

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Copyright VERÖFFENTLICHT VON DER ARBEITSGRUPPE "GEGEN DIE ÖKONOMISIERUNG DER BILDUNG", GEW HESSEN WWW.GEW-HESSEN.DE Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter r.scheppler@gew-wiesbaden.de erhalten. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/ Das Redaktionsteam: Dr. Gabriele Frenzel, Maria Heydari, Ernst Olbrich, Thomas Sachs, René Scheppler, Klaus Schermelleh, Herbert Storn, Eva Maria Wehrheim Frankfurt, Mai 2016

Leistungsdruck und Begabtenauslese statt Kindergarten?

von Felice Pensatore
Zeit-Fragen Nr. 5, 27. Februar 2018
Der Kindergarten ist eine wichtige Errungenschaft unseres Bildungssystems. Ohne verfrühten Leistungsdruck können die Kinder in Ruhe lernen, sich in einer Gruppe von Gleichaltrigen zurechtzufinden, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern und festigen und sich spielerisch das Rüstzeug aneignen und die nötigen Reifeschritte machen, die sie brauchen, um später in der Schule Erfolg zu haben. Diese Errungenschaft der modernen Pädagogik wird heute von verschiedenen Seiten in Frage gestellt und soll einer leistungsorientierten Vorschule weichen. Wenn auch nicht so benannt, ist sie Teil des Lehrplans 21. Das geschah nicht von heute auf morgen, sondern ist ein bereits von langer Hand geplanter, die demokratischen Gepflogenheiten missachtender Umwälzungsprozess.

Ein interessanter Fund

So ein Büchergestell ist eine Schatztruhe. Plötzlich entdeckt man etwas vor langem Gelesenes und denkt: «Interessant, das hat man also schon damals diskutiert!» So erging es mir vor kurzem mit einer Broschüre mit dem Titel: «Der Anfang vom Ende der Volksschule. Eine kritische Analyse zur Auflösung des Kindergartens im neuen Volksschulgesetz»*, erschienen vor bald zwanzig Jahren, nämlich im Jahr 2000.1 Es war tatsächlich wieder einmal ein «Goldschatz», wie ich beim Blättern feststellte. Schon das Vorwort war aufschlussreich, verfasst von einem langjährigen, engagierten Schulpflegepräsidenten der Stadt Zürich. Er stellte in seinem Vorwort fest, wie unter der Ägide des damaligen Bildungsdirektors Buschor eine Bildungsreform eingeleitet wurde, die gekennzeichnet sei von einer straffen und eingleisigen Hierarchisierung des Bildungswesens, wie es zum Fahrplan der wirtschaftlichen Globalisierung gehöre.

Buschor als ehemaliger Dozent für Finanzwirtschaft an der Hochschule St. Gallen sei offensichtlich vom Erfolg der Globalisierung vollkommen überzeugt und habe diese Tendenz mit grosser Energie auch im Bildungswesen verfolgt. Der «Sonderfall Schweiz» jedoch zeichne sich aus durch seine demokratischen Strukturen und die Möglichkeiten der Mitsprache des Volkes. Das würde schleichend abgebaut.

Bildung, Bildungsreform, Schule, Bildungswesen, Bologna-Prozess

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Alfred Bohren, ehemaliger Kantonsrat und vollamtlicher Schulpräsident. In: Komitee für eine demokratische Volksschule (Hrsg.). Der Anfang vom Ende der Volksschule. Eine kritische Analyse zur Auflösung des Kindergartens im neuen Volksschulgesetz. August 2000, S.2
Quelle: Zeit-Fragen
https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-5-27-februar-2018/leistungsdruck-und-begabtenauslese-statt-kindergarten.html

Schreiben lernen

Die Handschrift – Unterricht im Lichte der Neurowissenschaften
von Nicole Duprat, Frankreich
Zeit-Fragen Nr. 7, 14. März 2017
In den finnischen Schulen ist die verbundene Schrift seit Beginn des Schuljahres 2016 durch eine Entscheidung der Regierung abgeschafft worden. Das Erlernen der Druckschrift wird jedoch beibehalten. In den USA haben bereits 45 der 50 Bundesstaaten seit Herbst 2014 die Schreibschrift durch die Druckschrift ersetzt.

In der Schweiz hatte sich Genf bereits im Jahr 2000 für einen Schreibunterricht ausschliesslich in Druckschrift entschieden. Im Jahr 2002 ist der Kanton aber wieder davon abgekommen. Seither wird wieder die verbundene Schrift unterrichtet, weil die Zwischenräume bei der Druckschrift den Kindern Probleme bereiteten. Bei der verbundenen Schrift hingegen ist das ganze Wort sofort erkennbar.

Ein anderes Argument zugunsten der verbundenen Schrift ist das kinästhetische Gedächtnis: Ein einziger Schwung erlaubt es, eine ganze Silbe in einem Zug zu schreiben. Zum Beispiel kann man das Pronomen «elle» [= sie] mit einer einzigen Bewegung formen und damit der Hand ermöglichen, sich an das doppelte «l» zu «erinnern».

Die Unterschiede zwischen der Druckschrift und der verbundenen Schrift zeigt folgender Vergleich.

Die Druckschrift

Die Druckschrift reproduziert die typographischen Buchstaben. Ihre Verbreitung im 20. Jahrhundert wird dem Kalligraphen und Schriftsetzer Edward Johnston (1872 –1944) zugeschrieben. Sie wurde nicht dafür entwickelt, um von Hand geschrieben zu werden. Sie ist unpersönlicher als die verbundene Schrift.

Die Bewegungslinie ist weniger anspruchsvoll als bei der verbundenen Schrift, die Geschwindigkeit des Schreibens wird durch das häufige An- und Absetzen des Schreibwerkzeuges verlangsamt, da jeder Buchstabe vom anderen getrennt ausgeführt wird. Man beginnt mit der Handbewegung, muss aber nach jedem Buchstaben stoppen. Damit verliert der Schriftzug an Schwung. Die Druckschrift verlangsamt das Schreiben und erschwert das Erfassen des Wortes in seiner Ganzheit.

Das grösste Problem der Kinder beim Erlernen der Druckschrift, also dem Schreiben eines Textes in Einzelbuchstaben, ist der Umgang mit den Zwischenräumen. Wo beginnt und wo endet das Wort? Das ist oft nicht eindeutig. Zum Beispiel unterscheidet sich der Abstand zwischen den Wörtern einerseits und dem der Buchstaben andererseits, die Anfänge und die Richtungen müssen für jeden Buchstaben neu bestimmt werden.

Studie, Wissenschaft, Pädagogik, Bildungswesen, Hirnforschung, Kindererziehung

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Quelle: Auszüge aus dem Artikel «Ces enfants qui n’arrivent plus à écrire», von ­Marie-Estelle Pech, Le Figaro, 1.3.2017 (Übersetzung Zeit-Fragen)
https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2017/nr-7-14-maerz-2017/schreiben-lernen.html

Antiwissenschaft grassiert in der besten Forschungsnation

Die Trump-Regierung verbannt Wörter wie «faktengestützt» auf eine schwarze Liste.
Ein Essay von Pulitzer-Preisträger Jared Diamond.
Tages-Anzeiger 12. 01. 2018
Die Trump-Regierung hat die staatliche amerikanische Gesundheitsbehörde CDC kürzlich angewiesen, eine Reihe von Begriffen aus allen offiziellen Budgetdokumenten zu streichen, die früher als unverdächtig galten. Diese schwarze Liste hat Überraschung und Protest ausgelöst. Die Regierungsanordnung stelle einerseits eine undemokratische Zensur von Sprache dar. Zudem enthalte sie Worte, die für die öffentliche Gesundheitsvorsorge zentral seien, aber auch grundsätzlich für die amerikanische Demokratie und sogar für konservative republikanische Werte. Zu den verbannten Begriffen gehört etwa das Wort «gefährdet». Aber ist es nicht gerade die Aufgabe der Gesundheitsbehörde, Krankheiten zu benennen, durch die Amerikaner besonders gefährdet sind?

Jared Diamond

Jared Diamond

Das Wort «Fötus» wird verboten

Ein anderes böses Wort ist «Vielfalt». Aber eine wirksame Gesundheitsvorsorge ist doch nur möglich, wenn man anerkennt, dass Menschen unterschiedlich und auch unterschiedlich anfällig sind. Frauen etwa sind durch Eierstockkrebs gefährdet, Männer nicht; alte Menschen durch Alzheimer, Babys nicht. Hellhäutige Amerikaner haben ein grösseres Hautkrebsrisiko als dunkelhäutige.

Zwei weitere Worte, die es auf die schwarze Liste geschafft haben, sind «faktengestützt» und «wissenschaftlich erwiesen». Aber Fakten und Wissenschaft sind doch gerade die Basis der modernen Medizin. Es ist die wissenschaftliche Forschung, welche die Fakten bewiesen hat, die heute allgemein akzeptiert sind. Zum Beispiel, dass kontaminiertes Wasser Krankheiten verursacht oder dass Antibiotika bestimmte Krankheiten heilen können. Und nur dank diesen Fakten liegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Amerikanern  – republikanische Senatoren und Kongressabgeordnete eingeschlossen  – heute bei etwa 80 Jahren und nicht mehr bei knapp 50 wie noch vor zwei Jahrhunderten.

Erziehung, Wissenschaft, Ethik & Philosophie, Bildung, Schule, Anthropologie

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Der amerikanische Wissenschaftler Jared Diamond (80) ist einer der weltweit führenden Anthropologen und Evolutionsbiologen. Er war Professor an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und wurde vor allem durch seine populärwissenschaftlichen Bücher bekannt, darunter «Der dritte Schimpanse», «Kollaps» oder «Vermächtnis», in denen er das Schicksal menschlicher Gesellschaften darstellt. Für sein Buch «Arm und reich» wurde er mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. (mma)
Quelle: Tages-Anzeiger
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/wissenschaft-und-antiwissenschaft-in-den-usa/story/31325534

Philosoph Christoph Türcke: "Man braucht die Schulen eigentlich nicht mehr"

Interview Lisa Nimmervoll
Der Standard, 21.11.2017
Christoph Türcke* über die Ökonomisierung des Bildungsbetriebs, Lehrer, die zu Lernbegleitern mutieren, neue autoritäre Strukturen in der Schule und alte Effizienzfantasien, die in ihr Gegenteil kippen

STANDARD: Sie haben in einem Buch die "Lehrerdämmerung" ausgerufen. Wer oder was bedroht denn die Spezies Lehrer?

Türcke: Ein neoliberales Bildungssystem, das unter dem Stichwort "Neue Lernkultur" geführt wird, wo die Lehrer ihre ursprüngliche Rolle, nämlich das Zeigen von Sachverhalten, nicht mehr ausüben, sondern nur noch als Lernbegleiter fungieren sollen. Die Schüler lernen an vorgegebenen Lernmaterialien, die die Lernbegleiter bereitzustellen haben, möglichst für jeden individuell einen eigenen Arbeitsblattstapel. Das soll ganz wunderbar sein, weil dann jeder nach eigenem Wunsch, in eigener Reihenfolge, in eigenem Tempo voranschreiten kann und die Autonomie und Selbstständigkeit des Lernens die schönsten Blüten treibt. Keine autoritären Säcke mehr, die einer ganzen Klasse Inhalte vorgeben, wo doch jedes Individuum anders tickt und anders gestrickt ist. Statt Lehrern nur noch Ratgeber, die bei Bedarf zur Stelle sind, Tipps geben und spontanes Coaching durchführen.

STANDARD: Da klingt viel Ironie durch. Was stört Sie daran?

Türcke: Es geschieht mit Begriffen, die zuckersüß und verführerisch klingen: Endlich wird der Schüler ernst genommen. Der Lerner oder die Lernerin, wie dieses neue Kunstwort heißt, sei doch das Zentrum aller Bildung. Es werden Selbstentfaltung und Abschaffung von autoritären Strukturen versprochen. Dabei läuft das Ganze auf eine gesteuerte Form von Verwahrlosung hinaus. Und die autoritären Strukturen hören überhaupt nicht auf, sie gehen nur über auf die Lehrmaterialien. 

Propaganda, Bildungsreform, Pädagogik

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Christoph Türcke, geb. 1948, studierte Evangelische Theologie und wurde 1972 in Zürich zum Pfarrer ordiniert, danach Studium der Philosophie an der Uni Frankfurt, 1977 Promotion, von 1995 bis 2014 war er Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Quelle: Lesen Sie den vollständigen Bildungs-Newsletter hier:
http://lehrplan-vors-volk.ch/data/documents/Newsletter-171224.pdf

Der lamentable Zustand der Zürcher Schulpsychologie

Mein Brief an eine Journalistin des Tages-Anzeiger
Mit Jürg Forster sprach Liliane Minor

Von: Willy Wahl
Gesendet: Samstag, 2. Dezember 2017 23:23
An: 'Minor, Liliane', tages-anzeiger
Betreff: Ihr gutes Interview mit Herrn Forster

Grüezi Frau Minor,

Ihr interessantes Interview mit dem Schulpsychologen Jürg Forster hat mir gut gefallen, insbesondere weil Sie gute Fragen gestellt haben.

Die Antworten des erfahrenen (?) Psychologen zeugen allerdings von seiner grossen Unerfahrenheit an «Tiefenpsychologischer Menschenkenntnis». Wüsste er dazu mehr, wäre er nicht in der Lage, auf Ihre präzise Frage so locker über «die Einsamkeit» eines Jugendlichen hinwegzugehen und ihm auch noch als Hilfe (!) das Internet zu empfehlen. Sie haken sogar noch sehr präzise nach, aber der Schulpsychologe  – immerhin war Herr Forster 23 Jahre lang Leiter des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Zürich  – bleibt stur bei seiner Meinung.

Psychologie, Erziehung, Bildung, Bildungswesen

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