Demokratie

… weil die Demokratie zur Menschenwürde gehört

… weil die Demokratie zur Menschenwürde gehört

von Karl-Jürgen Müller*

Schon seit geraumer Zeit ist die Demokratie zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Die Abstimmungen der Franzosen und der Niederländer über den Verfassungsvertrag der Europäischen Union im Jahr 2005, die Abstimmung der Griechen über die Maßnahmen der Europäischen Union im Jahr 2015, der Umgang mit Wahlergebnissen wie dem in den USA  – es gibt politische Kräfte, die all dies und noch viel mehr nicht akzeptieren wollten und wollen und alles daran gesetzt haben und daran setzen, den Mehrheitswillen der jeweiligen Bürgerschaft aus den Angeln zu heben. Sie nutzen dazu alle ihre Mittel und haben dabei wohl keinerlei Skrupel. Auf der anderen Seite ist zu beobachten, dass diejenigen, die derzeit in vielen Staaten des Westens noch die «Machthaber» sind, ihre Macht immer weniger als geliehene Macht auf Zeit im Dienste des Gemeinwohls verstehen, sondern immer mehr als quasi absolutistische Macht zur Durchsetzung von Minderheitsinteressen. Die Französin Natacha Polony aus Frankreich hat dies (nicht nur) für ihr Land eindrucksvoll dargelegt und spricht von einem sich ausbreitenden Soft-Totalitarismus (vgl. Zeit-Fragen, Nr. 2, vom 17. Januar 2017).

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Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, wir haben den Vortrag mit einer Inhaltsübersicht versehen, so können Sie auf einzelne Kapitel/Gedankengänge, die Sie besonders interessieren oder die Sie noch einmal vertieft hören möchten, direkt zugreifen.<

Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Veröffentlicht am 19.02.2017  – Video 1:38:37

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen. Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen. Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich "Demokratie" nennt oder nicht.

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Feindbild Trump

Feindbild Trump

Es ist eine Kampagne, was denn sonst …

von Karl Müller*

Nun schon seit Monaten werden die Bürger Europas, konzertiert mit Kräften aus den USA, mit einem Bombardement von Negativschlagzeilen, zuerst über den Kandidaten, dann den gewählten Präsidenten und nun auch den im Amt befindlichen US-Präsidenten Donald Trump überzogen. Interessant dabei ist, dass in Europa selbst nur wenige Gegenstimmen zu hören und zu lesen sind. Dabei ist es ganz offensichtlich eine Kampagne, die da niedergeht.

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Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt

Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt

Von Mikael Krogerus und Hannes Grassegger; Das Magazin N°48  – 3. Dezember 2016

Der Psychologe Michal Kosinski hat eine Methode entwickelt, um Menschen anhand ihres Verhaltens auf Facebook minutiös zu analysieren. Und verhalf so Donald Trump mit zum Sieg.

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Warum ich unserer Politik nicht mehr vertrauen kann …

Warum ich unserer Politik nicht mehr vertrauen kann …

von Karl-Jürgen Müller*

George Orwells 1948 vollendeter und wohl berühmtester Roman, «1984», ist seit meiner Jugend ein Leitstern der politischen Kritik gewesen. Damals wusste ich noch nicht, dass Orwell ein englischer Sozialist war, der auf der Seite von Trotzkisten im spanischen Bürgerkrieg gekämpft hatte, dort in Konflikt mit den Kräften aus Moskau geraten war, nach dem Krieg für den britischen Geheimdienst arbeitete, Kollegen aus seinem Umfeld als Kommunisten denunzierte.

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Schweizer Medien: Das Vertrauen schwindet

Schweizer Medien: Das Vertrauen schwindet

Von Forschungsgruppe “Swisspropaganda”  – 19. November 2016

Die Schweizer Forschungsgruppe hat einen neuen Kurzbeitrag publiziert zum gestern veröffentlichten Jahresbuch Qualität der Medien  – sowie der irreführenden Berichterstattung darüber.

Das Forschungsinstitut für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich publiziert alljährlich das »Jahrbuch Qualität der Medien«. 2016 wollte das Institut mit einer guten Nachricht aufwarten: Das Vertrauen in die Schweizer Medien sei »weiterhin hoch«, so das Ergebnis des Ländervergleichs in Zusammenarbeit mit dem britischen Reuters Institute.

Doch wie hoch ist das Vertrauen in die Schweizer Medien nun wirklich? Dazu findet man in der Pressemitteilung des Instituts keine Angaben. Und auch die Zeitungsberichte zur Studie erwähnen diese wichtige Kennzahl nicht. Aus gutem Grund  – denn die Resultate sind erschütternd.

Demnach halten nur noch 50% der Schweizer Bevölkerung die Nachrichten für glaubwürdig. Das Vertrauen in die Medienunternehmen und in die Journalisten liegt mit 39% bzw. 35% sogar noch tiefer. Mit anderen Worten: Rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung vertraut den eigenen Journalisten nicht mehr. (S. 25, 60)

Zudem interpretiert das Institut  – das u.a. vom Bundesamt für Kommunikation finanziert wird  – die eigene Studie falsch: So würden traditionelle und insbesondere öffentliche Medien das Vertrauen ins Mediensystem »fördern«. Die Daten zeigen jedoch nur, dass diese Medien von eher unkritischen Konsumenten bevorzugt werden. (S. 3)

Es bleibt die Frage, ob das Verschweigen solcher Fakten das Vertrauen in die Medien fördert?

Mehr:
https://swisspropaganda.wordpress.com/schweizer-medien-das-vertrauen-schwindet/

Wer sich die Frage stellt: “Woher weiss die Zeitung, was in der Zeitung steht?”, wird hier fündig:
https://swisspropaganda.wordpress.com/der-propaganda-multiplikator/

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Die Rechte und Pflichten der Nationalstaaten wieder ins Zentrum stellen

Die Rechte und Pflichten der Nationalstaaten wieder ins Zentrum stellen

Für ein Europa souveräner Staaten, die das Recht achten und den Frieden wahren

von Karl-Jürgen Müller*

Auf dem Weg vom Malojapass im Engadin in Richtung Forno-Gletscher kommt der Wanderer an einem Jahrzehnte alten Kulthaus der linksalternativen Szene vorbei. Es ist das Salecina-Haus. Dort ist ein riesengroßes Plakat angebracht. Auf dem steht: «No borders»  – Keine Grenzen. Auch auf der Internetseite des Hauses blinkt diese Aufschrift gleich auf der Startseite. Manch einer wird sagen: Was soll’s, das sind halt die Linksalternativen. Die muss man nicht ernstnehmen. Das ist eine unbedeutende Minderheit.

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Vom Ruin deutscher Kulturarbeit durch Verschärfung des dominanten US-amerikanischen Marktradikalismus

Vom Ruin deutscher Kulturarbeit durch Verschärfung des dominanten US-amerikanischen Marktradikalismus

Die Geheimverhandlungen über die Handelsabkommen stellen eine Bedrohung der Menschenrechte dar, findet Prof. Dr. iur. et phil. Alfred M. de Zayas, Unabhängiger Experte der Uno für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung.

„Das kommt einer Entrechtung des Volkes gleich und stellt eine Verletzung der geltenden Menschenrechtsnormen dar, welche verlangen, dass jeder Bürger das Recht und die Gelegenheit haben soll, an der Führung der öffentlichen Angelegenheiten mitzuwirken.

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3. Wissenschaftliche Konferenz - Frühsozialismus und direkte Demokratie

Vorankündigung!

3. Wissenschaftliche Konferenz - Frühsozialismus und direkte Demokratie

Liestal, Kulturhotel Guggenheim  – Samstag, 1. Oktober 2016, 8.30 bis 16.30 Uhr

Das Forschungsinstitut direkte Demokratie befasst sich seit längerem mit der Geschichte der direkten Demokratie in der Schweiz und dem Genossenschaftsprinzip.

Als Historiker habe ich vor acht Jahren das „Forum zur Erforschung der direkten Demokratie“ gegründet und regelmässig Arbeitstagungen am Zentrum für Demokratie (ZDA) in Aarau organisiert.

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Sie macht Ernst mit dem Grundeinkommen

Sie macht Ernst mit dem Grundeinkommen

Elizabeth Rhodes sucht hundert Familien für einen Versuch. Diese bekommen 1000 bis 2000 Dollar pro Monat

Von Walter Niederberger - 06. 06. 2016

Das Nein der Schweizer zum bedingungslosen Grundeinkommen erstaunt Elizabeth Rhodes nicht. Unser Land habe ein starkes soziales Sicherungsnetz, sagt sie, der Bedarf nach einem garantierten Grundeinkommen sei wohl nicht so zwingend.

«In den USA aber sind die Löcher der staatlichen Hilfe für Bedürftige so gross, dass wir die Idee des Mindesteinkommens ganz ernsthaft prüfen müssen.»

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Ein Blick nach Osten

Ein Blick nach Osten

von Willy Wimmer - Donnerstag, 28. April 2016

Der Westen scheint aus durchsichtigen Gründen die Dinge in Europa und den europäischen Nachbarregionen auf die Spitze treiben zu wollen

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Frieden und Zusammenarbeit für ganz Europa

Frieden und Zusammenarbeit für ganz Europa

«Im 21. Jahrhundert bedarf es, um das Überleben zu sichern, einer neuen Philosophie des Friedens und der Zusammenarbeit, die eine Politik der Vorherrschaft für gesetzwidrig erklärt und feste Garantien gegen den Ausbruch eines Krieges in Europa und gegen seine Entfachung von aussen her schafft.»

von Prof. Dr. habil., Oberst i.G.a.D. Wjatscheslaw Daschitschew*, Russische Akademie der Wissenschaften

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