Zum Tod zweier mutiger Querdenker

Er war für mich eine Zäsur: der über 700-seitige Wälzer «Inventing the AIDS Virus» aus dem Jahr 1996 des Molekularbiologen Peter Duesberg. Es war das erste, die HIV/AIDS-Hypothese grundlegend in Frage stellende Buch, das ich gelesen habe. Zahlreiche weitere folgten. Am 13. Januar verstarb Duesberg im Alter von 89 Jahren.
Eine Zäsur war das Werk, weil ich trotz aller Skepsis gegenüber dem medizinisch-pharmazeutischen Komplex, den Medien und der Politik einen solchen gigantischen Betrug nicht für möglich gehalten hätte. Dadurch wurde mein kritisches Denken enorm geschärft. Und ich befürchtete damals, dass dieser Propaganda-Erfolg die Verantwortlichen anspornen würde, eine solche Inszenierung zu wiederholen.
Später musste ich feststellen, dass der HIV/AIDS-«Betrug» vermutlich nicht der erste war: Vieles deutet beispielsweise darauf hin, dass auch die sogenannte spanische Grippe nicht einem Virus zuzuschreiben ist. Und was die Wiederholungen betrifft, wissen wir nun Bescheid.
Die Tragweite eines falschen AIDS-Narrativs empfand ich als enorm: Wenn seine Kritiker recht haben – wovon ich überzeugt bin –, dann bedeutet das: Man hat es geschafft, ohne Beweise fast die gesamte Weltbevölkerung glauben zu lassen, dass ein neues, sehr tödliches, sexuell übertragbares Virus sein Unwesen treibt. Und zwar so sehr, dass man wie ein Alien ungesehen wird, wenn man gegenüber jemandem lediglich erklärt, dass die offizielle Darstellung nicht erwiesen ist. Oft sind das Menschen, die nicht einmal den Unterschied zwischen HIV und AIDS kennen und die auf Ignoranz und Propaganda basierende, aber dezidierte Meinungen kundtun.
Nach der Lektüre von Duesbergs Buch hatte ich mit dem Wissenschaftler Kontakt aufgenommen; mein Redaktionskollege Torsten Engelbrecht hatte mit ihm sogar ein Interview geführt. Der Journalist hat nun einen Nachruf verfasst, in dem er schreibt:
«Menschen wie Duesberg haben durch ihren Mut, gegen geradezu gigantische Widerstände aufzubegehren, den Grundstein für die Kritik an Narrativen wie denen zur sogenannten Vogelgrippe oder auch zu COVID gelegt.»
Es besteht übrigens auch eine personelle Kontinuität zwischen «AIDS» und «COVID»: Als ich mich intensiv mit ersterem befasste, stachen zwei Persönlichkeiten als besonders unglaubwürdig hervor: Robert Gallo, einer der angeblichen Entdecker von HIV, und Anthony Fauci, jahrzehntelanger Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID). So erschrak ich regelrecht, als Fauci fast 40 Jahre nach Gallos Verkündung, das für AIDS verantwortliche Virus gefunden zu haben, plötzlich prominente TV-Auftritte in Sachen «COVID» hatte.
Leider ist eine weitere Persönlichkeit verstorben, die dem medizinisch-pharmazeutischen Establishment kritisch gegenüberstand: die Juristin und Fachbuchautorin Brigitte Röhrig. Sie ist am 22. Januar im Alter von nur 60 Jahren von uns gegangen.
Röhrigs Schwerpunkt waren die arzneimittelrechtlichen Zulassungsverfahren. Aufsehen erregte dabei insbesondere ihr Buch «Die Corona-Verschwörung». Darin machte sie gravierende rechtliche Defizite bei der Zulassung der COVID-Spritzen aus. Röhrig setzte sich konsequent für eine juristische Aufarbeitung der Corona-Politik ein. Ihr bevorzugter Buchtitel spricht Bände: «Denn sie wussten, was sie tun.»
Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Fachleute Duesbergs und Röhrigs Mut als Vorbild nehmen. Mögen sie jedenfalls in Frieden ruhen!
Herzlich
Konstantin Demeter*
Zum Tod von Brigitte Röhrig
Die Juristin und Fachbuchautorin Brigitte Röhrig ist am 22. Januar 2026 im Alter von 60 Jahren verstorben. Ihr Tod hat weit über juristische Fachkreise hinaus Betroffenheit ausgelöst.
Dr. jur. Brigitte Röhrig, ausgewiesene Expertin für Pharma- und Arzneimittelrecht, ist am 22. Januar 2026 gestorben. Die promovierte Juristin war Fachkollegen wie Weggefährten als ebenso sachkundige wie integre Anwältin bekannt. Ihr Tod markiert einen schmerzlichen Verlust für viele, die mit ihr zusammengearbeitet haben oder ihre Veröffentlichungen schätzten.
Röhrig hatte sich über Jahre intensiv mit arzneimittelrechtlichen Zulassungsverfahren befasst. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem Buch «Die Corona-Verschwörung», in dem sie die aus ihrer Sicht gravierenden rechtlichen Defizite bei der Zulassung der COVID-19-Impfstoffe analysierte. Ihr Anliegen war eine konsequente juristische Aufarbeitung staatlichen Handelns in der Pandemie. Der von ihr bevorzugte Buchtitel «Denn sie wussten, was sie tun» verdeutlicht den normativen Anspruch, mit dem sie ihre Arbeit verstand.
Kollegen beschrieben Röhrig als außerordentlich hilfsbereit, präzise arbeitend und von hohem berufsethischem Anspruch. Prof. Martin Schwab würdigte sie als
«ausgezeichnete Juristin mit ausgewiesenem Sachverstand im Pharma-Recht, die wie kaum eine andere in der Lage war, komplexe Zulassungsfragen verständlich darzustellen». Ihr Tod sei «ein schwerer Verlust für alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit und Freiheit einsetzen».
Die intensive fachliche Arbeit der vergangenen Jahre ging mit erheblichen persönlichen Belastungen einher. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen blieb Röhrig bis zuletzt engagiert und ansprechbar für Kollegen. Rückzug fand sie und Kraft schöpfte sie in ihrem Lebensumfeld im Westerwald, wo sie mit großer Hingabe für ihre Tiere sorgte.
Brigitte Röhrig hinterlässt eine 29-jährige Tochter sowie eine fünfjährige Enkelin, zu denen sie eine enge Bindung hatte. Ihr berufliches Werk und ihr persönliches Engagement wirken über ihren Tod hinaus fort. Sie ruhe in Frieden!
Quelle:
Philipp Kruse - 26. Januar 2026

*Konstantin Demeter ist selbständiger Fotograf und Journalist sowie unabhängiger Forscher. Er beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Virologie und hat zum Thema auch im OffGuardian veröffentlicht. Unter anderem engagiert er sich in der Mediengruppe des Vereins Stop 5G Ticino.
Dissens ist das Kennzeichen der Freiheit, so wie Originalität das Kennzeichen der Unabhängigkeit des Geistes ist (…) Niemand kann Wissenschaftler sein (…), wenn er nicht über Unabhängigkeit in seiner Beobachtungsgabe und seinem Denken verfügt.
Jacob Bronowski
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Quelle: Transition-News.org



































































