Warum Russland den deutschen Botschafter einbestellt hat

(Red.) Einige von uns sind alt genug, noch zu wissen, wie ihre deutschen Eltern die Bewohner der heutigen Russischen Föderation bezeichnet haben. Es war "der Russe". Nicht "die Russen", sondern "der Russe"! Man bezeichnete damit die Kategorie des Untermenschen, der den deutschen Lebensraum im Osten widerrechtlich besiedelt hatte - ein Zustand, der zu beenden sei. Man bewunderte zwar die Zähigkeit und Kreativität der Roten Armee, aber man war überzeugt, diese primitive "Rasse" austilgen zu können. Es kam anders. Aus Zeugenberichten weiss ich, dass sich einige deutsche Offiziere, die in britischer Gefangenschaft in Ägypten festgehalten wurden, das Leben genommen haben, weil sie mit der "Schande" der Niederlage nicht leben wollten. Ihr Lebenstraum war zerbrochen.
Viele der Überlebenden hatten ihren Lebensplan jedoch nicht aufgegeben - sie haben ihn an die nächste Generation weitergegeben. Aus diesem Sumpf rekrutiert sich ein Teil der deutschen Politikerkaste, die sich bereitwillig vor den Karren der angelsächsischen Finanzoligarchie spannen lassen. Natürlich erreicht das auch den deutschen Bundestag - sogar bis hin zur Spitze des Landes.
Dass die Bundesrepublik ausgerechnet einen solchen Zögling der Revanchistenclique zum Botschafter in Moskau macht, ist mehr als schlechter Geschmack - es ist eine Provokation und es zeigt die vorbeschriebene Denke, die sich gerne zum Werkzeug des westlichen Imperialismus machen lässt, weil sie sich von der Zerschlagung Russlands eigene Vorteile verspricht.
Und es ist wieder einmal das deutsche Volk, das damals einem "Postkartenmaler" nachlief und heute einen Merz oder einen Kiesewetter gewähren lässt, ohne in der Lage zu sein, sich "seines eigenen Verstandes zu bedienen". Gut, dass es im Osten Völker gibt, die eine andere Kultur vorleben und langsam aber sicher die Oberhand bekommen.(am)
Der Spiegel titelte am Montag „Diplomatischer Konflikt – Russland bestellt deutschen Botschafter ein“ und schrieb in der Einleitung des Artikels:
„Alexander Graf Lambsdorff ist im russischen Außenministerium eingetroffen. Dort will Moskau mit ihm über angebliche Kontakte von deutschen Politikern zu Terrororganisationen sprechen. Der Botschafter ist skeptisch.“
In dem Artikel hat der Spiegel sogar vom tatsächlichen Grund für die Einbestellung abgelenkt. Das geschah gleich im ersten Absatz, der übrigens auch der einzige in dem Artikel war, in dem es um den Grund für die Einbestellung ging. In den darauf folgenden Absätzen hat der Spiegel bereits das Thema gewechselt und über Terror allgemein und über die deutschen Spionagevorwürfe gegen Russland geschrieben.
Der erste Absatz des Spiegel-Artikels lautete:
„Russland meldete zuletzt die Festnahme einer deutschen Staatsbürgerin, angeblich geht es um einen Terrorverdacht. Nun hat das russische Außenministerium in Moskau den deutschen Botschafter Alexander Graf Lambsdorff nach Angaben seiner Pressestelle einbestellt. Lambsdorff sollte sich dort um 11.00 Uhr (10.00 Uhr MESZ) wegen angeblicher Kontakte von deutschen Politikern zu Terrororganisationen einfinden, sagte seine Sprecherin dem SPIEGEL. Details zu den Vorwürfen seien nicht bekannt. Russische Agenturen melden mittlerweile, Lambsdorff sei im Ministerium angekommen.“
Dass es keine Details zu den Vorwürfen gegeben hat, ist glatt gelogen. Und mit der in Russland wegen eines versuchten Anschlags festgenommenen Deutschen hatte das nichts zu tun.
Tatsächlich war der Grund, dass ein deutscher Politiker sich mit Mitgliedern von Terrororganisationen getroffen hat. Und zwar ganz offen. Der betreffende Herr war niemand Geringerer als der anti-russische Hetzer und Kriegstreiber Roderich Kiesewetter von der CDU.
Aber der Reihe nach.
Details nicht bekannt?
Schon am Donnerstag berichteten russische Medien über die Forderung eines Duma-Fachausschusses, den deutschen Botschafter wegen eines Treffens des CDU-Politikers Roderich Kiesewetter in Kiew einzubestellen. Kiesewetter hatte am 14. April während seines Besuchs in Kiew eine Gruppe von Terroristen getroffen und dabei deren Forderung, Russland in viele kleine Staaten zu zerteilen, gelobt und unterstützt.
Der Vorsitzende des Duma-Ausschusses erklärte, der deutsche Botschafter sollte sich zu den Aufrufen des Bundestagsabgeordneten über die Verletzung der territorialen Integrität Russlands erklären und wies auf ein Video des Treffens des deutschen Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter von der regierenden CDU mit dem international gesuchten Anführer der in Russland verbotenen Terrororganisation „Tschetschenische Republik Itschkeria“ hin.
Das Video haben Teilnehmer des Treffens, die sich ebenfalls für die Zerschlagung Russlands als Staat einsetzen, online gestellt. Zu Beginn des auf Russisch veröffentlichten Video sagt laut der Übersetzung:
„Ich habe viel über Sie gelesen, über Ihre Vergangenheit und über die Entstehung Ihres starken Widerstands. Ich bin überzeugt, dass wir Partner brauchen, die nicht an eine koloniale und imperiale Zukunft der Russischen Föderation glauben. Und es ist wunderbar, dass es Partner wie Sie gibt, die sich der kolonialen und imperialen Hegemonie Russlands widersetzen. Und wir sind absolut überzeugt, dass die Tschetschenische Republik Itschkeria in naher Zukunft ihre staatliche Unabhängigkeit zurückerlangen wird.“
Nun muss ich zum Verständnis etwas weiter ausholen.
Die „Tschetschenische Republik Itschkeria“
Die sogenannte „Tschetschenische Republik Itschkeria“ war eine separatistische Bewegung Anfang der 1990er Jahre, die den blutigen Bürgerkrieg in Tschetschenien ausgelöst hat. Im Westen wird der Tschetschenien-Krieg als Freiheitskampf der Tschetschenen gegen die russische Unterdrückung dargestellt, was aber unwahr ist.
Tatsächlich kämpften dort vor allem aus Arabien und Afghanistan eingesickerte Islamisten gegen Russland. In Afghanistan hatten die USA die Islamisten in den 1980er Jahren bewaffnet und unterstützt, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen. Nach dem Abzug der Sowjetunion versank Afghanistan im Bürgerkrieg, aus dem die Taliban dann als Sieger hervorgingen.
Den Islamisten, zu denen die USA nach über zehn Jahren Zusammenarbeit beste Verbindungen hatten, wurde Anfang der 1990er ein neues „Tätigkeitsfeld“ angeboten. Sie sollten in Tschetschenien einfallen, Russland besiegen und sollten dann ein „Islamisches Kalifat“ errichten, das nach deren Vorstellungen die Gebiete zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer umfassen sollte.
Mit einem etwaigen Unabhängigkeitskrieg der Tschetschenen gegen Russland hatte das wenig zu tun. Stattdessen war das Teil der Bemühungen des US-geführten Westens, nach der Sowjetunion auch Russland als Staat in viele Kleinstaaten zu zerschlagen, die für die USA leichter kontrollierbar sein würden, als ein großes, vielleicht irgendwann wieder stärker werdendes Russland. Die Pläne wären fast erfolgreich gewesen, in vielen russischen Regionen waren Ende der 1990er sogar schon eigene Währungen im Umlauf.
Bis zum Zerfall Russlands schien es nicht mehr weit, aber dann wurde Putin russischer Präsident und er beendete den Spuk recht schnell, was einer der Gründe dafür war, dass er im Westen praktisch von Beginn an schlechte Presse hatte: Er hatte den schönen Plan des Westens zur Zerschlagung Russlands durchkreuzt.
Dass der Westen islamistische Terroristen für seine Ziele einsetzt, ist übrigens nicht neu. Das war in den 1980er Jahren in Afghanistan so, in den 1990er und 2000er Jahren in Tschetschenien und in den 2010er Jahren in Syrien, als der Westen Al-Qaida und den IS unterstützt hat, damit diese den bösen Assad stürzen. Das wurde lange als Verschwörungstheorie bezeichnet, kann aber heute, nachdem ein ehemaliger IS- und Al-Qaida-Führer in Syrien die Macht übernommen hat und sofort vom Westen hofiert wurde, nicht mehr bestritten werden.
Kiesewetter trifft als “Exilregierung” verkleidete Terroristen
Der Tschetschenien-Krieg war Teil der Versuche des Westens, Russland weiter zu schwächen und als Staat zu zerschlagen. Und die „Tschetschenische Republik Itschkeria“ ist ein Überbleibsel davon. Dieser selbsternannte Staat “Itschkeria” ohne Staatsgebiet wird nur von der Ukraine anerkannt, wo auch seine „Exilregierung“ sitzt.
Und genau mit dieser Exilregierung und anderen Vertretern der anti-russischen Opposition hat Kiesewetter sich am 14. April in Kiew getroffen. Warum ich diese Leute explizit als „anti-russische Opposition“ und nicht etwa als „russische Opposition“ bezeichne, dazu kommen wir gleich noch.
Wir können aber schon mal festhalten, dass es sich dabei tatsächlich um Terroristen handelt, denn eine Bewegung, deren Ziel die gewaltsame Zerschlagung eines Staates ist, ist nun einmal eine Terrorgruppe. Noch dazu, wenn man sich an die Terroranschläge aus der Zeit des Tschetschenien-Krieges erinnert, bei denen es tausende Opfer gab. Die Älteren unter uns erinnern sich noch an die Terroranschläge auf das Moskauer Theater Nord-Ost oder die Schule in Beslan, um nur an die im Westen bekanntesten Anschläge zu erinnern. Alleine bei den beiden Anschlägen, an denen die „Tschetschenische Republik Itschkeria“ beteiligt war, starben fast 500 Menschen, die Mehrzahl davon Kinder.
Wie würde die deutsche Regierung wohl reagieren, wenn ein führender Politiker eines anderen Landes sich mit den Hintermännern von Terroranschlägen in Deutschland treffen und denen seine volle Unterstützung im Kampf gegen Deutschland aussprechen würde?
Die anti-russische Opposition
In dem leider nur auf Russisch vorliegenden Video des Treffens von Kiesewetter mit den Terroristen gibt es viel Interessantes zu hören. An einer Stelle erzählte Kiesewetter beispielsweise, er habe sich mit den bekannten russischen Oppositionellen Michail Chodorkowski und Garry Kasparow getroffen, um über eine mögliche Beteiligung der russischen Exil-Opposition in Berlin an den Bemühungen zur Zerschlagung Russlands zu sprechen. Er bedauerte dabei, dass auch viele oppositionell gesinnte Russen die Ukraine als Teil Russlands betrachteten.
Ja, das stimmt wohl, nur gilt das weder für Chodorkowski noch für Kasparow.
Chodorkowski hat 2025 in Berlin ein „Antikriegskomitee“ gegründet, dass in seiner „Berliner Deklaration“ die Kapitulation Russlands, die Zahlung von Reparationen an die Ukraine und die Bestrafung aller Russen, die Kiew als Kriegsverbrecher bezeichnet, fordert.
Kurz darauf hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE) am 2. Oktober 2025 ein Dialogformat mit der sogenannten „Plattform der russischen demokratischen Kräfte“ gegründet, wonach ein Mitglied in Chodorkowskis „Antikriegskomitee“ dem US-Auslandsstaatssender Radio Liberty ein Interview gegeben hat, das die Überschrift „„Wahre Demokratie in Russland ist ohne Dekolonialisierung unmöglich“: Was die Initiatoren der neuen PACE-Plattform voneinander erwarten“ trug.
Die sogenannte Dekolonisierung Russlands ist die Forderung, Russland als Staat zu zerschlagen und in 41 unabhängige Einzelstaaten aufzuteilen. Das Projekt wurde im Juni 2022 in den USA mit Geldern der US-Regierung gestartet und finanziert seitdem eine Unzahl von NGOs, Bloggern und anderen Exil-Russen, die wiederum mit Chodorkowski und seinen NGOs und den von ihm kontrollierten russischen Exil-Medien zusammenarbeiten. Mehr Details dazu und konkrete Beispiele für deren auch von der Bundesregierung finanzierten Aktivitäten mit dem Ziel, Russland als Staat zu zerschlagen, finden Sie hier.
Ex-Schachweltmeister Garry Kasparow zeichnet sich dadurch aus, dass er extrem anti-russisch und genauso extrem pro-ukrainisch ist. Er hat 2016 beispielsweise das Free Russia Forum gegründet, in dessen Leitung lange auch Ilja Ponomarjow aktiv war. Der war mal russischer Abgeordneter, aber nach dem Maidan ist er in die Ukraine gegangen und unterstützt dort heute offen Terroristen.
So hat er sich zu dem Mord an der russischen Journalistin Darja Dugina im Herbst 2022 bekannt, er hat sich ebenfalls damit gebrüstet, im Oktober 2023 in der russischen Region Dagestan antisemitische Unruhen organisiert zu haben, die dazu geführt haben, dass russische Juden, die nach dem Angriff der Hamas aus Israel nach Hause evakuiert wurden, vom Mob angegriffen wurden, und er hat die „Legion Freiheit Russlands“ gegründet, in der russische Neonazis in den Reihen der Ukraine gegen Russland kämpfen. Die „Legion“ war für einige brutale Angriffe auf Zivilisten in der russischen Region Belgorod verantwortlich.
Die aus dem Westen finanzierte „russische“ Opposition
Und diese Leute fand Kieswetter nicht anti-russisch genug, weil sie anscheinend nicht für die totale Zerschlagung des russischen Staates sind.
Übrigens waren auch Kiesewetters Gesprächspartner der Meinung, dass Chodorkowski und Kasparow im Grunde verkappte russische Patrioten seien, die sich gegen die „Dekolonisierung Russlands“ stellen. Sowohl der „Außenminister“ der „Tschetschenischen Republik Itschkeria“ als auch eine Frau, die in dem Video lange spricht, haben sich dazu ausführlich geäußert und die totale Zerschlagung Russlands gefordert, was Kiesewetter sichtlich gefallen hat.
Die Frau heißt übrigens Inna Kurotschkina und sie betreibt mit ihrem Mann Andrej von Prag aus einen 2015 vor dem Hintergrund der damaligen Ereignisse in der Ukraine eröffneten anti-russischen YouTube-Kanal mit 120.000 Abonnenten. Allerdings scheint das eine künstlich aufgeblasene Zahl zu sein, denn von den Videos, die sie dort teilweise mehrmals täglich veröffentlichen, kommen nur die wenigsten auf auch nur 10.000 Klicks, was bei 120.000 Abonnenten eine ungewöhnlich geringe Zahl ist.
Dass sie bei dem Treffen mit Kiesewetter in Kiew mit am Tisch saß, kam nicht von ungefähr, denn die „Staatliche Nachrichtenagentur der Tschetschenischen Republik Itschkeria“ hat Videos von den beiden veröffentlicht.
Die „Staatliche Nachrichtenagentur der Tschetschenischen Republik Itschkeria“ betreibt ihre Seite auf Russisch und nennt dort keine Finanziers. Allerdings findet man beim genauen Hinsehen ganz unten auf deren Startseite auf Russisch und Englisch die Logos von Marsho Radio. Und wer ist Marsho Radio? Nun, wer Tschetschenisch versteht, der weiß, dass es sich dabei um Radio Liberty, also den staatlichen Auslandspropaganda-Sender der USA, handelt, der solche „freien ud unabhängigen Medien“ wie die „Staatliche Nachrichtenagentur der Tschetschenischen Republik Itschkeria“ finanzieren.
So schließt sich der Kreis, denn dass die Bewegungen zur Zerschlagung Russlands als Staat mit Hilfe der anti-russischen Opposition im westlichen Ausland von den USA unter dem Schlagwort der „Dekolonisierung Russlands“ unterstützt werden, habe ich ja schon erwähnt.
Das ungeheure Netzwerk
Die radikale russische Opposition im Ausland, die von den USA, den Staaten der EU, der EU-Kommission und einigen westlichen Oligarchen wie Soros finanziert wird, ist ein unglaublich weit gespanntes Netz. Eigentlich wollte ich darauf in diesem Artikel auch noch genauer eingehen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Allein für das Projekt der Dekolonisierung Russlands gibt es wohl über hundert NGOs, YouTube-Kanäle und andere Portale, schließlich muss es ja für jeden der von den Herrschaften gewünschten 41 Nachfolgestaaten Russlands eigene Organisationen geben. Wie das funktioniert, habe ich im Juni an einem konkreten Beispiel aufgezeigt, bei Interesse können Sie das hier nachlesen.
So gibt es zum Beispiel das von der EU finanzierte Projekt „Decolonizing Journalism“, das russischsprachige Projekt „Republic speaking“ unterstützt, das auf einem //www.youtube.com/@republic.speaking/videos">YouTube-Kanal für Zerschlagung Russlands in verschiedene Staaten wirbt und versucht, den Nationalismus unter den Ethnien des Vielvölkerstaates Russland anzuheizen. Allerdings stößt das auf nicht viel Interesse, denn trotz der finanziellen und medialen Unterstützung hat der YouTube-Kanal nur etwa 1.700 Follower.
Einige der Projekte fordern inzwischen, dass bestimmte russische Regionen nicht mehr unabhängige Staaten werden, sondern der Ukraine zugeschlagen werden sollen. Der ukrainische Machthaber Selensky hat im Januar 2024 ein Dekret unterschrieben, in dem er die südrussischen Regionen Rostow und Krasnodar als „historisch von Ukrainern bewohnte Gebiete der Russischen Föderation“ bezeichnet und deren Anschluss an die Ukraine gefordert hat. Und natürlich fordern irgendwelche Aktivisten aus diesen Regionen, die inzwischen jedoch im Westen oder in der Ukraine leben, den Anschluss dieser Gebiete an die Ukraine
Einer dieser Aktivisten heißt Alexander Saveljew, kommt aus dem Gebiet Krasnodar und lebt inzwischen übrigens in Deutschland, von wo aus er eine kleine Internetseite und einen Telegram-Kanal betreibt, für den sich allerdings auch niemand interessiert, denn er hat kaum 3.000 Follower, Tendenz fallend.
Diese Liste ließe sich quasi endlos fortsetzen. Alleine Deutschland hat im Zeitraum von Mai 2022 bis Mai 2025 etwa 2.600 Personen aus Russland ein humanitäres Visum angeboten, allerdings hat Deutschland die Vergabe dieser Visa unter der Scholz-Regierung sehr großzügig gehandhabt, weshalb es in anderen europäischen Ländern weitaus weniger sind. Die Visa gab es für russische Exil-Oppositionelle, die seitdem von irgendwem durchgefüttert werden müssen und die sich mit Vergnügen für solche Projekt einspannen lassen, wenn sie dafür einige hundert oder tausend Euro bekommen.
Der Westen lässt sich all das eine Menge Geld kosten und Leute wie Chodorkowski und seine Organisationen sind die Galionsfiguren, die offen mit einem gewaltsamen Staatsstreich in Russland drohen, den Krieg gegen ihr eigenes Land (also die Tötung der eigenen Soldaten) finanzieren und auf die Zerschlagung ihres eigenen Landes hinarbeiten.
Das ist der Grund, warum ich diese Russen als “anti-russische Opposition” bezeichne. Und das ist einer der Gründe dafür, warum sie in Russland kaum Anhänger haben, denn wer unterstützt schon eine Opposition, die sich zum Ziel setzt, möglichst viele eigene Landsleute zu töten und das eigene Land zu zerschlagen?
Mal ehrlich: Würden Bürger westlicher Staaten derartiges gegen ihre Länder tun, würden sie nicht Terroristen bezeichnet, sondern sicher auch noch wegen Hochverrat angeklagt.
Über all das, und über die hier genannten Personen, habe ich im Oktober 2025 bereits sehr ausführlich geschrieben. Den kompletten Artikel finden Sie bei Interesse hier.
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.



















































































