
(Red.) Die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow in New York spiegelte die Veränderungen im russischen Verhalten der Führung der Russischen Föderation gegenüber den Machenschaften des Westens und dabei ganz besonders Europas wider.
In seiner Kritik an der Ukraine und ihrer Sponsoren nahm er kein Blatt vor den Mund. Ließ die russische Haltung bislang Interpretationsspielraum zu, so ist dieser nicht mehr spürbar.
Russland fordert die unabdingbare Einhaltung weltweiter, zivilisatorischer Standards in der Ukraine im Verhalten der ukrainischen Führung und des Westens. Für die russische Führung ist die Aufhebung des Verbots der russischen Sprache sowie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche keine Verhandlungsmasse, sondern eine unabdingbare, nicht verhandelbare Bedingung für alles Weitere.
Der russische Außenminister zieht dabei Vergleiche, die die Absurdität der Situation in der Ukraine und der Haltung der Unterstützer des Kiewer Regimes für die Welt offensichtlich machen. Lawrow verwies darauf, dass Arabisch und Farsi in Israel genauso erlaubt sind, wie Hebräisch im Iran oder Englisch in Irland. Es gibt weltweit kein weiteres Land, in dem es ein Sprachverbot wie in der Ukraine gibt. (rbz)
Die Rede wurde auf Deutsch synchronisiert (KI-Stimme), das Original ist auf Russisch.