Alfred Adler und die pädagogische Revolution

Anfang der 1930er Jahre war Adler mit seiner optimistischen Sicht vom Menschen einer der bekanntesten Psychologen der westlichen Welt. Als Erster erkannte er die Problematik emotionaler Verwöhnung, beschrieb den Einfluss der Geschwisterkonstellation, wies Auswege bei schier unlösbaren Konflikten mit 'schwierigen' Kindern. Viele seiner psychologischen Begriffe und pädagogischen Analysen sind ins Allgemeinwissen eingesickert - und wurden durch Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bestätigt.
Die Frage «Warum führen wir Krieg, wo wir doch eine Sozialnatur haben?» würde möglicherweise dann von immer mehr Menschen gestellt werden. Der Stammtischglaube «Krieg hat es immer gegeben, Krieg wird es immer geben» würde an Gewicht verlieren. In diesem Sinne sagen wir heute herzlich Danke für die schönen anerkennenden Worte und finanzielle Unterstützung, die Sie uns immer wieder zukommen lassen für unsere Aufklärungsarbeit.
Mit allen guten Wünschen für ein gutes Neues Jahr für Sie … und friedlichere Zeiten für uns alle! Herzlich Margot und Willy Wahl
Adler war überzeugt von der unbegrenzten Lernfähigkeit jedes Kindes - wie auch der möglichen Wandlungsfähigkeit des Erwachsenen. Keiner sei der Sklave seiner Gene oder Gefangener seiner Kindheitsumstände. Sein pädagogischer Optimismus ist hochaktuell - und könnte heute viele Eltern und Lehrer inspirieren. Zudem bietet seine Individualpsychologie eben auch überraschende Perspektiven auf die allgemeinere Frage: Wie kann dem Erwachsenen ein erfülltes Leben gelingen?
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Quelle: Alfred Adler Panorama - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

































































