Erziehung

Die Hebamme Livia Görner plädiert für mehr Normalität im Umgang mit dem Nachwuchs

Sie ist die Stimme des gesunden Mutterverstands
Wenig bringt Livia Görner mehr in Rage als #regrettingmotherhood. Unter dem Begriff ­diskutiert die Internetgemeinde eine Studie der israelischen Soziologin Orna Donath. Darin kommt das tief empfundene Bedauern von ­Müttern zu Wort, sich überhaupt auf Kinder eingelassen zu haben. Es sind mehr, als Donath dachte: Als Buch wurde die Studie ein unerwarteter Bestseller. Ein Tabu sei damit endlich, endlich ausgesprochen worden, urteilte die Presse. Die Hamburger Hebamme Livia Görner dagegen findet, wer sein Muttersein bereue, benötige einen Psychiaterstatt der Aufmerksamkeit von Buchverlagen, Zeitungen und Blogs. Zur «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sagte sie zudem:

«Dass die Gesellschaft und die Medien einem solch neurotischen Luxusproblem wie der angeblich bereuten Mutterschaft mancher Frauen einen derartigen Platz einräumen, ist unverantwortlich.»

4500 Kinder

Peng, das sitzt. Görner, die in den letzten dreissig Jahren 4500 Kindern auf die Welt geholfen hat, ist die Stimme des gesunden Mutterverstands in der mitunter schrill geführten Debatte ums Für, Wider und Warum des Kinderkriegens. Vor zwei Jahren hat sie einen Ratgeber veröffentlicht, den sie schlicht «Die Wahrheit übers Kinderkriegen» nannte. Seither ist sie eine gefragte Fachfrau zum Thema, arbeitet aber ganz normal als Hebamme weiter, überwacht Geburten, besucht junge Mütter, Väter und deren Babys in ganz Hamburg.

Erziehung, Gesundheit, Familie, Kindererziehung

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Quelle: Tagesanzeiger
http://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/gegen-den-hype-ums-kinderkriegen/story/11511072
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