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Von Andreas Peglau - Mit freundlicher Genehmigung übernommen von andreas-peglau-psychoanalyse.de
2. November 2025

Wir sind keine geborenen Krieger


Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“

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Gegenwärtig versuchen kriegsgeile Politiker, Massenmedien und Rüstungskonzerne wieder einmal, uns „gen Osten“ in Stellung zu bringen, unbeschadet der Tatsache, dass sich diesmal daraus sogar ein Atomkrieg entwickeln kann. Die Friedensbewegung ist bislang zu schwach, um Sand in dieses Getriebe zu streuen. Und die Masse der Bevölkerung begehrt nicht auf gegen die tödliche Gefahr.

Wollen Menschen keinen Frieden? Drängen unsere „Anlagen“ nach mörderischer Gewalt und Zerstörung?

Der Blick in die Geschichte, in Archäologie, Anthropologie und Psychologie lässt ein ganz anderes Bild entstehen. Von den sechs Millionen Jahren, die zumeist für die Menschheitsentstehung veranschlagt werden, gibt es für 5.988 Millionen Jahre, also für 99,98 Prozent davon, keinerlei Nachweise für Krieg. Sätze wie „Seit die Menschen existieren, führen sie Krieg“, entbehren daher jeder wissenschaftlichen Grundlage, sind unseriös und irreführend. Wer Derartiges dennoch verbreitet, muss sich fragen lassen, auf welcher Grundlage und mit welcher Motivation er das tut.

Die Frage, ob „Kriegstüchtigkeit“ zur menschlichen Natur gehört, lässt sich hingegen sehr wohl wissenschaftlich untersuchen   – und mit einem klaren NEIN beantworten. Nur psychisch schwer gestörte Menschen wollen Krieg. Auf „Kriegstüchtigkeit“ getrimmt zu werden, macht uns krank.

Weiterlesen: AP_10.2025

PDF: AP_PDF_10.2025

Hörbuch: AP_Hörbuch_10.2025

Übersetzungen: AP_Übersetzungen_10.2025

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