Seniora.org - Afrika

"Die neue Völkerwanderung"

KenFM im Gespräch mit: Dr. Asfa-Wossen Asserate ("Die neue Völkerwanderung") Fluchtursachen und Wirkung. Europa steht kurz davor, überrannt zu werden.
Dr. Asfa-Wossen Asserate
Die aktuelle Flüchtlingswelle, die aus dem Mittleren Osten nach Europa schwappt, ist hausgemacht. Wer jahrzehntelang aktiv dabei ist, Diktatoren im Amt zu halten, wer mithilft, demokratische Bewegungen mittels Rüstungsexport im Keim zu ersticken, wer die dafür kassierten Bodenschätze dann als stabilisierenden Faktor für die Region verkauft, muss sich nicht wundern, wenn sich der aufgebaute soziale Druck in den zerfallenden Staaten zu einer Welle der Gewalt hochschaukelt.

Wir führen mit der NATO Ressourcen-Kriege, nur Bombenteppiche machen aus Nationen eben Deto-Nationen und keine Vorzeige-Staaten. Unser Demokratieexport ist in Wahrheit Kolonialismus 2.0. Jeder weiß das, auch wenn die Mainstreampresse stets versucht, Bombenteppiche und Flüchtlingswellen nicht in einen Zusammenhang zu bringen.

Fakten:

Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen können mannigfaltig sein, nur oft sind sie erschreckend simpel. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa braut sich aktuell ein Orkan der Stärke 10 zusammen.

https://www.youtube.com/watch?v=dzQcbjQjIfs

„Die Geopolitik und die Gefahr eines neuen Weltkriegs überwinden“

Konferenz des Schiller-Instituts - 30.6./1.7. 2018
Der Zeitpunkt für die jüngste Konferenz des Schiller-Instituts, die am 30.6./1.7. 2018 in Bad Soden am Taunus stattfand, hätte nicht besser gewählt werden können, denn sie fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich das Momentum für die Konsolidierung eines neuen Paradigmas unter dem Einfluß der mit Chinas Wirtschaftsgürtel-Initiative (BRI) verbundenen Diplomatie und Wirtschaftspolitik verstärkt.

Offener Brief von Generalmajor a.D. Gerad Schultze-Rhonhof an Angela Merkel

von Helmut Mueller

Lettre ouverte du général de division a. D. Gerd Schultze-Rhonhof à Angela Merkel Open letter of major general a. D. Gerd Schultze-Rhonhof to Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir Bürger werden immer wieder aufgerufen, uns am politischen Leben zu beteiligen. Ich tue dies mit dieser Eingabe zur Lösung des augenblicklichen Problems der Migration an Sie, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, und einige Ihrer Abgeordneten-Kolleginnen und  –Kollegen.

Generalmajor a.D. Gerd Schultze Rhonhof ist u. a. Autor des vielbeachteten Buches “Der Krieg der viele Väter hatte”, Olzon editions
https://helmutmueller.wordpress.com/2015/09/14/offener-brief-von-generalmajor-gerd-schultze-rhonhof-an-angela-merkel/

TV-Tip: Leben in Ketten – Menschenhandel am Atlantik

Die Sklaverei gehört zu den dunkelsten Seiten der Menschheitsgeschichte
ORF2 09.12.2019 12:00 Uhr

Film zum Aufnehmen: Sehenswerter Film ORF2 am 09.12.2019, 12:00 Uhr, Länge: 55min

Die Sklaverei gehört zu den dunkelsten Seiten der Menschheitsgeschichte. Vor allem europäische Kolonialmächte haben den Menschenhandel und die Ausbeutung nahezu industriell betrieben.

Sklaverei und Zwangsmigration

Sklavenhandel 1

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte (10.12.2019) erzählt dieses Doku-Drama die Geschichte der letzten Jahre des atlantischen Sklavenhandels anhand zweier junger Menschen aus Westafrika: Yanka und Toriki, die aus ihrer westafrikanischen Heimat geraubt, verschleppt und versklavt wurden. Basierend auf historischen Quellen wie den Tagebüchern von Sklavinnen, Sklavenhändlern, Schiffseigentümern und Kolonialisten zeichnet der Film ein trauriges und erschütterndes Bild dieses dunklen Kapitels europäischer Geschichte.
Sklavenhandel 2

Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert etablierte sich ein ausgedehnter Sklavenhandel am Atlantik, mehr als 12 Millionen Menschen wurden von den europäischen Kolonialmächten Portugal, den Niederlanden, Spanien, Frankreich oder Großbritannien verschleppt, verkauft und versklavt. „Der transatlantische Sklavenhandel war die größte Zwangsmigration in der Geschichte der Menschheit“, sagt die Historikerin Viola Müller, Expertin für Global Slavery.

Das Geschäft mit der Ware Mensch

Obwohl sich die europäischen Mächte am Wiener Kongress 1814 unter dem Druck Großbritanniens dazu entschlossen, den Sklavenhandel zu verbieten, ging das profitable und skrupellose Geschäft mit der Ware Mensch am Atlantik illegal weiter. Vor allem Frankreich weigerte sich, hatte doch Napoleon den seit 1794 in Frankreich verbotenen Sklavenhandel in den Kolonien wieder erlaubt. Die Briten hatten zwar Kontrollschiffe am Atlantik, doch zu verlockend war das Geschäft mit der Ware Mensch. Schiffseigentümer lieferten weiterhin Waffen und Handelsware von Europa und Amerika nach Afrika  – im Austausch gegen Sklaven. Das Schicksal von Yanka und Toriki, eines jungen Paares, geraubt von den Banden afrikanischer Könige - wird anhand von Tagebuch-Eintragungen versklavter Menschen und ihrer Briefe, Logbucheintragungen von Kapitänen, Sklavenhändlern und Schiffseigentümern nachgezeichnet.

Sklavenhandel 3

Der senegalesische Regisseur und Historiker Massa Tourre dokumentiert in hochwertig und aufwändig gedrehten Spielfilmszenen in beeindruckenden Bildern das Leid der Geraubten und Verschleppten, sowie die Habgier und Brutalität der Profiteure. Gedreht wurde auf nachgebauten Sklavenschiffen und an Originalschauplätzen am afrikanischen Kontinent. Ergänzt werden die hochwertig und authentisch produzierten Spielfilmszenen durch Analysen und Kommentare der Historikerin Viola Müller und des spanischen Historikers Jorge Diaz Ceballos, beide dzt. European University Institute Florenz. „Der transatlantische Sklavenhandel hat die Demographie Amerikas nachhaltig verändert. Sexueller Missbrauch war trauriger Alltag, und bald waren Menschen afrikanischer Herkunft in den amerikanischen Gesellschaften die Mehrheit.“ Universum History spielt diese Dokumentation zum anlässlich des Gedenktages zur Erklärung der Menschenrechte.

Quelle: https://tv.orf.at/program/orf2/20191206/879364401/story
tv.ORF.at/universum

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Bordeaux, Stadt der Sklavenhändler

https://www.seniora.org/wunsch-nach-frieden/menschenrechte/alle-mal-herhoeren
Alle mal herhören

 

 

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